Der Leistenbruch

Hernia inguinalis – so nennt der Mediziner einen Leistenbruch. Damit wird die Ausstülpung des Bauchfells durch die Bauchdecke beschrieben, genauer durch eine Lücke im Bereich der Leisten. Eingeweideteile, wie Teile des Darms oder Fett, treten durch den Leistenkanal aus und gelangen so in den Bauchraum.

Der Schenkelbruch

Der Schenkelbruch ähnelt dem Leistenbruch, mit dem Unterschied, dass bei einem Schenkelbruch die Ausstülpung sich unterhalb des Leistenbandes befindet. Diese Form des Leistenbruchs ist häufiger bei Frauen anzutreffen. Komplikationen, wie eine Einklemmung, treten gehäuft auf.

Der Narbenbruch

Im ersten Jahr nach einer Operation im Bereich der Bauchhöhle kann es zu einem Narbenbruch kommen. Das Risiko eines Narbenbruchs steigt bei einer Infektion der Wunde, Blutungen nach der OP und Übergewicht.

Der Nabelbruch

Bei einer Umbilikalhernie, einem Nabelbruch, wölben sich Teile der Eingeweide durch die Schwachstelle am Bauchnabel. Das geschieht häufiger bei Kindern. Bei Erwachsenen kann es zu Nabelbrüchen kommen, bei starkem Übergewicht, Druck in der Bauchhöhle, bei einer Bindegewebsschwäche oder in der Schwangerschaft.

Der Oberbauchbruch

Die sogenannte epigastrische Hernie liegt im oberen Bereich des Bauches zwischen Brustbein und Bauchnabel. Bruchlücke und Ausstülpung können in diesem Fall sehr klein sein. Patienten mit dieser Diagnose befinden sich meistens in der Lebensmitte.

Die Sportlerleiste

Die Sportlerleiste wird auch als „weiche Leiste“ bezeichnet. Damit ist die Vorstufe zu einem Leistenbruch gemeint. Wenn sie nicht behandelt wird, kann man davon ausgehen, dass aus der Sportlerleiste ein Leistenbruch wird.

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